NAFGEM  
NAFGEM ist die Abkürzung von „Network Against Female Genital Mutilation“
auf deutsch „Netzwerk gegen weibliche Genitalverstümmelung“.
Das Netzwerk wurde im Jahre 1998 von einer kleinen Gruppe Frauenrechtlerinnen gegründet mit dem Ziel, jegliche Art der traditionellen Gewalt und Missbrauch an Frauen und Mädchen, insbesondere der weiblichen Genitalverstümmenung (FGM), ein Ende zu setzen. Nach einer kurzen Planungsphase wurde das Netzwerk im Februar 1999 von der tanzanianischen Regierung als eine nicht Regierungsorganisation registriert.
Noch im selben Jahr begann NAFGEM strukturiert gegen diese beschämende und gesundheitsschädigende Tradition vorzugehen. Dies war jedoch nur durch die Unterstützung der Gründungsmitglieder möglich.

NAFGEM konzentriert ihre Arbeit auf den Norden Tanzanias. Der Hauptsitz in Moshi, am Fuße des Kilimanjaro.
Ihr Aufklärungsarbeit in der Region „Kilimanjaro“ konzentriert sich auf 5 Bezirke. Diese sind:

Basilla Renju-Urasa, Koordinatorin

• Hai
• Moshi
• Mwanga
• Rombo
• Same

NAFGEM hat nun auch die finanziele Unterstützung, u.a. von NETZWERK RAFAEL, erhalten, um ihre Aufklärungsarbeit auf die Region Manyara auszuweiten.
NAFGEM entwickelt Trainingsprogramme, organisiert Seminare und knüpft Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene. Es bestehen enge Kontakte zu den Ministerien, unter anderem bei der Ausarbeitung eines neuen FGM-Gesetzes.
Außerdem informiert und sensibilisiert NAFGEM Gruppen jeden Alters, Geschlechts und sozialer Schicht über die Gefahren der Beschneidung.
 
     
NAFGEM ANNUAL REPORT 2006  
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  Leben mit dem Schmerz - Genitalverstümmelung in Tanzania"
 
Ein Film der Wissenschaftsjournalistin Ursula Biermann.
  Ursula Biermann hat Frau Bassilla Renju-Urasa bei ihrer Arbeit gegen die weibliche Genitalversümmelung begleitet. Der Film gibt einen guten Einblick in die Arbeitsweise des Vereins NAFGEM. Er berichtet über die Beschreidung und zeigt, wie erfolgreich dagegen aufgklärt wird.
     
     
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